Glockenturm St.-Hedwig

  • Standort: Albstadt-Ebingen
  • Bauherr: Katholische Kirchengemeinde St.-Hedwig, Albstadt-Ebingen
  • Fertigstellung: 2010
  • Auszeichnungen:
    Beispielhaftes Bauen im Zollern-Alb-Kreis 2009 – 2015

Standort an der bestehenden Kirche. Es sind 4 Glocken mit den Tönen f, as, b und des vorgesehen.

Der Turm wird frei stehend auf dem Vorplatz westlich der Hauptzugangstreppe platziert. Er stellt so ein räumliches Gegengewicht zu Kirche und Gemeindezentrum dar und leitet die Besucher zum Kirchengebäude ohne eine der Hauptansichten zu verstellen. Es entsteht ein räumlich gefasster Vorbereich der sich zur Schalksburg- und Danneckerstraße nach Süden und Westen öffnet.

Da ein offener Glockenträger aus Schallschutzgründen nicht in Frage kommt, wird eine verglaste Stahlkonstruktion erstellt, so dass die Funktion erkennbar bleibt, und die Gestaltung durch die konstruktive Fügung bestimmt wird. Der Turm ist ca. 20 m hoch und hat einen betonierten Sockel von etwa 7 m Höhe. An diesen schließt die bestehende Treppe an und auf der Nordseite befindet sich die Zugangstür auf der Höhe des Treppenodestes.

Die darüber liegende sichtbare Stahlkonstruktion besteht aus verschweißten Rundrohrprofilen, die durch Zugdiagonalen ausgesteift werden. Die Aussteifung ist notwendig, um das Schwingungsverhalten des Turmes bei Betrieb des Geläutes zu kontrollieren. Die Vergasung wird Punkthaltern mit schmalen Pressleisten gehalten und besteht aus Verbundsicherheitsglas. Der Schallaustritt erfolgt über Öffnungsklappen im obersten Glasfeld.

Alle technischen Einrichtungen wie Glockenantrieb, Podeste und Zugangsleitern sind frei sichtbar.

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